Ansprechpartner: PD Dr. M. Griebe

Die Neurologische Klinik und Poliklinik der UniversitätsMedizin Mannheim beteiligt sich an nationalen und internationalen klinischen Studien zur Schlaganfalltherapie und -prävention sowie zur Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose. Die Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Neckar-Raumes und Patienten unserer Klinik sowohl der Ambulanz- als auch Akutversorgung waren und sind somit an der Entwicklung neuer Therapie- und Diagnostikverfahren beteiligt, die weltweite Anwendung erfahren.

Ansprechpartner: Dr. C. Schwarzbach, Prof. Dr. M. Fatar

Der Zusammenhang zwischen Tumor-assoziierten Gerinnungsstörungen und dem ischämischen Schlaganfall wurde trotz der bekannten Bedeutung für andere thromboembolische casisKomplikationen wie tiefe Beinvenenthrombosen und Lungenembolien lange unterschätzt. Epidemiologische Daten lassen für Deutschland die Zahl betroffener Patienten mit einem Zusammentreffen beider Erkrankungen auf bis zu 17.000/Jahr schätzen. Die korrekte Diagnose des Tumor-assoziierten Schlaganfalls hat hierbei weitreichende Bedeutung für die vorbeugende Therapie, Erhaltung von Lebensqualität und möglicherweise auch Krebsfrühdiagnose. Entsprechende Versorgungsstrukturen und Handlungsempfehlungen sind trotz der wachsenden individuellen und sozioökonomischen Bedeutung des Krankheitsbildes in Zeiten des demografischen Wandels bisher nicht etabliert. Unsere Arbeitsgruppe leistet daher seit vielen Jahren Pionierarbeit auf diesem Arbeitsfeld mit Fokus auf die klinische Versorgung betroffener Patienten und hat hierfür international Beachtung erfahren.